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Galerien im Landesverband Hessen+Rheinland-Pfalz e.V. Brief an Herrn Dr. Storz, Chefredakteur der Fankfurter Rundschau
9-9-2003 Sehr geehrter Herr Dr. Storz, in meiner Funktion als 1. Vorsitzender des Landesverbandes der Galerien in Hessen und Rheinland-Pfalz e.V., war ich mehr als verwundert, als ich das Interview von Frau Dr Danicke und Herrn Neff las– ich scheue mich ehrlich gesagt in diesem Fall das Wort Kollege zu benutzen. Selten habe ich in unserer Branche eine derartig arrogante, unsachliche und tendenziöse Netzbeschmutzung und ungerechtfertigte Beschimpfung von ehrbaren, engagierten Kollegen gelesen wie in diesem Fall. Herr Neff, längst branchenweit bekannt mit seiner unnachahmlichen, flegelhaften „Beruf-Sohn“-Mentalität, leistete damit einer ganzen Branche, der Stadt Frankfurt, den dort arbeitenden Galeristen und letztendlich sich selbst – leider erkennt er das in seiner naiven Art nicht – einen Bärendienst. Besonders dramatisch empfinde ich es, und ich bin wahrlich Demokrat und Kenner unseres Grundgesetzes, dass eine Journalistin vom Range von Frau Danicke sich zu einer solchen Aktivität hinreißen lässt, gerade auch vor dem Hintergrund., dass sie erst seit wenigen Wochen mit großem Vertrauensvorschuss die Leitung der Chefredaktion der Zeitschrift „Artkaleidoscope“ übernommen hat, die maßgeblich von der Interessengemeinschaft der Galerien in Frankfurt und Rhein-Main mitgetragen wird. Mir sind sehr wohl die Seilschaften bekannt und auch die Strömungen, die in diesem Fall sicherlich Ursache für diese unnachahmliche Entgleisung der Protagonisten waren. Doch das kann nicht einfach hingenommen werden, besonders da die Form, die übermittelten Informationen und die gestellten Fragen derart einseitig waren, dass der Interviewte regelrecht zur Höchstform auflief, der er immer dann verfällt, wenn ihm von unkritischen Medienvertretern ein Podium geboten wird. Besonders fatal, wenn er dazu noch als einer der Sprecher der Frankfurter Galeristen agiert – für mich ein erneuter Beweis seiner sozialen Inkompetenz. Haie dieser Art gibt es in jeder Branche. Herr Neff scheint diese Stufe in unserer Branche anzustreben. Aber m. E. muss er erst einmal beweisen, dass er diese Qualifizierung durchhält. Drei Jahre selbständige Vermittlungstätigkeit bedeutet noch nicht mal das kleine Einmaleins in unserer Branche. Wenn Herr Neff seinen „Gesellenbrief“ ablegen will, als geschätzter und engagierter Galerist und nicht als Sprachrohr einer kleinen, höchst uninteressanten, elitären Minorität, muss er noch viel lernen, eines aber hoffentlich ganz schnell, nämlich Anstand, Benehmen und Fairness, was Branchenunabhängig ist. Mit freundlichen Grüßen
Erhard
Witzel |
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Neues Verbandslogo

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Informationsstand auf der ART Frankfurt 2003
27.04. - 01.05.2003, jeweils 11-20 Uhr
Vernissage: 26.04.2003, 17-21 Uhr
Stand 1.1 D 70

Sie konnten sich auch in diesem Jahr wieder
eingehend über die Arbeit des Verbandes und die
gemeinsamen Ausstellungsprojekte der Mitglieder
informieren. Außerdem wurden exemplarisch Arbeiten,
der von den Mitgliedsgalerien vertretenen Künstlern
gezeigt, die auch käuflich zu erwerben waren.
Wir haben uns über Ihren Besuch gefreut

Unser Messe- und
Informationsstand
auf der ART Frankfurt 2003
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